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Aktualisiert · März 2026 Vollständiger Leitfaden 12 Min. Lesezeit

Umsatzsteuer, GST & Verkaufssteuer bei Importen aus China: Ratgeber zu Steuersätzen & Rückerstattung

Verstehen Sie die Regeln zu Umsatzsteuer, GST und Verkaufssteuer beim Import aus China. Berechnung, Rückerstattung und Compliance für Europa, Australien/Neuseeland und die USA. Wichtig zur Kostenoptimierung und Vermeidung von Steuerrisiken.

Lucas Arillotta
Lucas Arillotta Experte
Supply Chain Manager at SINO Shipping
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In diesem Leitfaden
  1. 01 MwSt., GST & Umsatzsteuer China
  2. 02 MwSt.-Berechnung Europa
  3. 03 GST-Regeln Australien/Neuseeland
  4. 04 US Sales Tax auf Importe
  5. 05 VAT/GST-Erstattungen & Ausnahmen
  6. 06 Mehrwertsteuer nach Frachtmodal
  7. 07 Typische Fehler von Importeuren
  8. 08 MwSt., Umsatzsteuer China-Import
Die wichtigsten Inhalte des Artikels
  • Die EU-Umsatzsteuer liegt zwischen 19% und 27% und wird auf den CIF-Wert plus Zoll erhoben.
  • Australien berechnet 10% GST, Neuseeland 15% GST – jeweils auf die gesamten Importkosten inklusive Fracht und Zoll.
  • US-Importeure zahlen beim Import keine Umsatzsteuer oder GST; Verkaufssteuer wird nach dem Import erhoben und variiert je nach Bundesstaat zwischen 0% und 10%.
  • Umsatzsteuer/GST-Rückerstattungen sind für registrierte Unternehmen in der EU und Australien möglich, erfordern aber korrekte Dokumentation und Einhaltung der Vorschriften.
Person, die an einem Schreibtisch mit einem Taschenrechner Steuern berechnet

Das Verständnis von Mehrwertsteuer (MwSt.), GST und Umsatzsteuer ist für jedes Unternehmen, das aus China importiert, unverzichtbar. Diese indirekten Steuern können Ihre Gesamtkosten um 10–27 % oder mehr erhöhen – häufig übersteigen sie sogar die eigentlichen Frachtkosten. Egal, ob Sie nur eine Palette oder einen ganzen Container verschiffen: Wer die Einfuhrumsatzsteuer (MwSt./GST) nicht einplant oder die Umsatzsteuer falsch handhabt, riskiert Lieferverzögerungen, unerwartete Nachzahlungen und verpasste Erstattungsmöglichkeiten. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie MwSt., GST und Umsatzsteuer bei China-Importen berechnet werden, wie sich die Regelungen je nach Region unterscheiden und welche konkreten Schritte Sie zur optimalen Einhaltung und Kostenkontrolle unternehmen sollten.

MwSt., GST & Umsatzsteuer erklärt (Warum sie für China-Importe entscheidend sind)

Indirekte Steuern gehören zum Alltag beim Import aus China – aber nicht jede Steuer funktioniert gleich. Wir erklären, was MwSt., GST und die US-Umsatzsteuer für Ihre Sendungen konkret bedeuten.

Was ist MwSt.?

Die Mehrwertsteuer (MwSt.) ist eine Verbrauchssteuer, die in vielen Ländern – insbesondere in Europa – auf jeder Wertschöpfungsstufe erhoben wird. Bei Importen wird die MwSt. auf den CIF-Wert plus Zoll berechnet, das heißt: Sie zahlen MwSt. nicht nur auf den Warenwert, sondern auch auf Fracht, Versicherung und Einfuhrzoll. In der EU liegen die MwSt.-Sätze zwischen 19 % und 27 % (Deutschland: 19 %, Ungarn: 27 %). Die Steuer wird direkt bei der Einfuhr erhoben und ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtkosten.

Was ist GST?

Die Goods and Services Tax (GST) ist der MwSt. ähnlich, wird aber in Ländern wie Australien und Neuseeland angewendet. Der GST-Satz beträgt 10 % in Australien und 15 % in Neuseeland und bezieht sich auf die gesamten Einfuhrkosten – also Warenwert, Fracht, Versicherung und eventuelle Zölle. Beispiel: Wer Waren im Wert von mehr als AUD 1.000 nach Australien importiert, zahlt 10 % GST auf den Gesamtbetrag, nicht nur auf den Produktpreis.

Wie unterscheidet sich die US-Umsatzsteuer?

In den USA wird bei der Einfuhr keine MwSt. oder GST erhoben. Stattdessen gibt es die Umsatzsteuer auf Ebene der einzelnen Bundesstaaten, die erst beim Verkauf und nicht an der Grenze fällig wird. Die Steuersätze variieren stark – Kalifornien: 7,25 %, New York: 4 %, in manchen Bundesstaaten bis zu 10 %. Importierende Unternehmen müssen ihre Pflichten zur Umsatzsteuer kennen, die sich danach richten, wo die Ware verkauft und geliefert wird – nicht, wo sie eingeführt wird.

RegionSteuerartSatzspanneBemessungsgrundlageFälligkeitszeitpunkt
EU (z. B. Deutschland)MwSt.19–27 %CIF-Wert + ZollBei Zollabfertigung
AustralienGST10 %Gesamte Einfuhrkosten (CIF + Zoll)Bei Zollabfertigung
NeuseelandGST15 %Gesamte Einfuhrkosten (CIF + Zoll)Bei Zollabfertigung
USAUmsatzsteuer0–10 % (Bundesstaat)Verkaufspreis (nicht Import)Beim Verkauf
Person, die mit Papier und Taschenrechner Steuern berechnet
Je nach Land fallen beim Import MwSt., GST oder Verkaufssteuer an.

So berechnen Sie die MwSt. für Europa (Schritt für Schritt mit Beispiel)

Die Berechnung der Einfuhrumsatzsteuer in Europa ist mehr als nur ein Prozentsatz auf Ihre Rechnung. Entscheidend sind der Zollwert, der Zollsatz und der lokale MwSt.-Satz.

Berechnungsformel

Die Standardformel für die EU-Einfuhrumsatzsteuer lautet: MwSt. = (CIF-Wert + Einfuhrzoll) x lokaler MwSt.-Satz

  • CIF-Wert umfasst Warenwert, internationale Fracht und Versicherung.
  • Einfuhrzoll richtet sich nach HS-Code und Zollwert.
  • Lokaler MwSt.-Satz variiert: Deutschland 19 %, Ungarn 27 % usw.

Beispiel: Deutschland

Sie importieren Waren aus China mit einem CIF-Wert von 10.000 € und der berechnete Einfuhrzoll beträgt 500 €. Der deutsche MwSt.-Satz liegt bei 19 %.

  • Bemessungsgrundlage: 10.000 € (CIF) + 500 € (Zoll) = 10.500 €
  • Fällige MwSt.: 10.500 € x 19 % = 1.995 €

Vor der Freigabe Ihrer Ware müssen Sie also 1.995 € MwSt. an die deutschen Zollbehörden zahlen.

Erstattungsverfahren

Als registriertes Unternehmen in der EU können Sie die Einfuhrumsatzsteuer in der Regel als Vorsteuer abziehen, sofern die Dokumentation stimmt. Voraussetzungen für die Erstattung:

  • Das Unternehmen ist in einem EU-Land umsatzsteuerlich registriert.
  • Die Zollanmeldung und Handelsrechnungen sind vollständig und korrekt.
  • Die Erstattungsanträge laufen meist über die nationale Steuerbehörde und müssen oft innerhalb von 6 Monaten nach Import gestellt werden.

Falsche HS-Codes oder unvollständige Unterlagen können die Erstattung verzögern oder verhindern.

SchrittBeispielbetragBeispiel Deutschland
CIF-Warenwert10.000 €
Einfuhrzoll500 €
MwSt.-Satz19 %
Fällige MwSt.1.995 €

Mehr dazu, wie Einfuhrzölle und HS-Codes Ihre MwSt.-Berechnung beeinflussen, finden Sie in unserem Leitfaden zu Zöllen und Tarifen.

GST-Regeln in Australien & Neuseeland (inklusive Rückerstattungen & Registrierung)

Australien und Neuseeland erheben GST auf alle zollpflichtigen Importe, jedoch unterscheiden sich die Vorschriften, Steuersätze und Erstattungsverfahren deutlich von Europa.

GST-Berechnung

  • Australien: Die GST beträgt 10 % des Einfuhrwerts (CIF-Wert zuzüglich Zoll).
  • Neuseeland: Die GST beträgt 15 % des Einfuhrwerts.

GST wird auf Waren mit einem Wert über AUD 1.000 in Australien bzw. NZD 1.000 in Neuseeland erhoben. Kleine Pakete unterhalb dieser Schwellen sind meist ausgenommen, aber die meisten gewerblichen Sendungen aus China liegen darüber.

Beispiel: Sie importieren Waren mit einem CIF-Wert von AUD 15.000 und AUD 1.000 an Zoll nach Australien:

  • Steuerpflichtiger Gesamtwert: AUD 15.000 + AUD 1.000 = AUD 16.000
  • Fällige GST: AUD 16.000 x 10 % = AUD 1.600

GST-Registrierung

Um GST-Erstattungen zu beantragen oder regelmäßig zu importieren, müssen Unternehmen sich beim Australian Taxation Office (ATO) oder der New Zealand Inland Revenue für die GST registrieren. Ohne Registrierung ist keine Erstattung der bei der Einfuhr gezahlten GST möglich.

  • Die Registrierung ist für Unternehmen verpflichtend, die den lokalen Schwellenwert (AUD 75.000 in Australien) überschreiten.
  • Durch die Registrierung können Vorsteuerabzüge geltend gemacht werden, was Ihre Steuerlast senkt.

Erstattungen & Ausnahmen

GST-Erstattungen sind für GST-registrierte Unternehmen möglich, sofern Sie folgende Nachweise führen:

  • Korrekte Zollanmeldungen
  • Handelsrechnungen, die den deklarierten Werten entsprechen
  • Nachweis über die bei der Einfuhr gezahlte GST

Die Erstattung erfolgt über Ihre Business Activity Statement (Australien) bzw. GST-Erklärung (Neuseeland). Ausnahmen gelten für bestimmte Waren oder im Rahmen von Freihandelsabkommen, aber die meisten Importe aus China unterliegen der GST.

Weitere Informationen zu GST und anderen Einfuhrabgaben finden Sie in unserem Australien-Versandüberblick und den Kostenaufstellungen.

US Sales Tax auf Importe (Was Importeure bundesstaatenweise wissen müssen)

Der Import aus China in die USA unterscheidet sich grundlegend von der EU oder Australien, was indirekte Steuern betrifft.

Keine Import-Umsatzsteuer/VAT/GST

Der US-Zoll erhebt bei der Einfuhr keine VAT oder GST. Das bedeutet: Bei Ankunft Ihrer Sendung in einem US-Hafen oder Flughafen zahlen Sie nur die Zollgebühren (sofern fällig), aber keine Einfuhrumsatzsteuer.

Erhebung der Sales Tax

Die Sales Tax wird beim Verkauf an den Endkunden erhoben. Die Sätze variieren je nach Bundesstaat:

  • Kalifornien: 7,25 %
  • Texas: 6,25 %
  • New York: 4 %
  • Manche Bundesstaaten: bis zu 10 %

Sie müssen die Sales Tax einziehen und abführen, wenn Sie in einem Bundesstaat eine steuerliche Präsenz (Nexus) haben – etwa durch Lager, Büro oder bestimmte Umsatzhöhe. Wichtig: Importeure zahlen keine Sales Tax beim Import, müssen sie aber ggf. später vom Käufer einziehen.

Marktplatz-Regeln

Wenn Sie über Plattformen wie Amazon oder eBay verkaufen, kann der Marktplatzbetreiber die Sales Tax automatisch einziehen und abführen. Dennoch sind Sie für die steuerliche Registrierung und Einhaltung der Vorschriften verantwortlich.

BundesstaatSales Tax-SatzErhebungszeitpunkt
Kalifornien7,25 %Beim Verkauf
Texas6,25 %Beim Verkauf
New York4 %Beim Verkauf
Florida6 %Beim Verkauf

Details zu US-Zöllen und wie sich die Sales Tax auf Ihre Gesamtkosten auswirkt, finden Sie in unserem US-Versandratgeber.

VAT/GST-Erstattungen & Ausnahmen (So beantragen Sie und vermeiden Fallstricke)

Mit VAT- oder GST-Erstattungen können Sie Ihre Importkosten deutlich senken – aber nur, wenn Sie die strengen Voraussetzungen und Nachweispflichten erfüllen.

Voraussetzungen

  • Sie müssen im Zielland als VAT- oder GST-pflichtiges Unternehmen registriert sein.
  • Die Waren müssen für betriebliche Zwecke eingeführt werden, nicht für den Privatgebrauch.
  • Für bestimmte Waren oder Importeure gelten Sonderregelungen (z. B. Zolllager, Freihandelszonen).

Nachweise

Für die Erstattung benötigen Sie:

  • Zollanmeldungen mit ausgewiesener VAT/GST
  • Handelsrechnungen mit identischen Wertangaben
  • Zahlungsnachweise (Kontoauszüge, Quittungen)
  • Korrekte HS-Code-Einstufung (falsche Codes führen zum Verlust des Anspruchs)

Die Fristen für Erstattungen sind unterschiedlich: In der EU müssen Sie in der Regel innerhalb von 6 Monaten nach der Einfuhr beantragen. Versäumen Sie diese Frist, verfällt Ihr Anspruch.

Zolllager-/FTZ-Auswirkungen

Die Nutzung eines Zolllagers oder einer Freihandelszone (FTZ) kann VAT/GST aufschieben oder ganz vermeiden, solange die Waren dort verbleiben:

  • Solange die Waren im Lager/der Zone bleiben, fällt keine VAT/GST an.
  • VAT/GST wird erst bei Überführung in den Binnenmarkt fällig.
  • Das verbessert Ihre Liquidität, besonders bei Transit- oder Re-Exportware.

Mehr zu Zolllogistik finden Sie in unserem Überblick zur Zollabfertigung und unseren Strategien zur Abgabenoptimierung.

Vergleich von Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer bei See-, Luft- und Expressfracht (Modalspezifische Zollabwicklung)

Die Transportart—Seefracht, Luftfracht oder Express—beeinflusst die Zollabwicklung, aber die Regeln für Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer (VAT/GST) bleiben beim Einfuhrwert identisch.

Seefracht

  • Seefracht-Sendungen umfassen in der Regel größere Volumen und höhere Warenwerte.
  • Die Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer wird auf den gesamten Einfuhrwert berechnet—also Produktwert, Seefracht, Versicherung und Zoll.
  • Die Zollabfertigung ist oft komplexer und erfordert umfangreiche Dokumente.

Typische Seefrachtkosten: Ein 20’-Container von China nach Europa kostet zwischen $1.500 und $4.500, die Laufzeit beträgt 15–45 Tage (ausführlicher Seefracht-Ratgeber).

Luftfracht

  • Luftfracht ist schneller (3–7 Tage nach Europa), aber teurer ($4–$8 pro kg).
  • Die Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer wird ebenfalls auf den kompletten Einfuhrwert inklusive Luftfracht und Versicherung berechnet.
  • Die Dokumentationspflichten sind ähnlich, aber Sendungen passieren den Zoll meist schneller.

Mehr zur Luftfracht finden Sie in unserem Luftfracht-Ratgeber.

Express/Kurier

  • Express-Sendungen (DHL, FedEx, UPS) bieten oft vereinfachte Zollprozesse.
  • Die Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer fällt weiterhin für Waren oberhalb der Freigrenze an (z. B. AUD 1.000 in Australien).
  • Expressdienstleister strecken häufig Steuern vor und berechnen dafür eine Servicegebühr.
TransportartTypische LaufzeitBerechnungsgrundlage MwSt/UStHinweise zur Abfertigung
Seefracht15–45 TageEinfuhrwert (CIF + Zoll)Umfangreiche Dokumente
Luftfracht3–7 TageEinfuhrwert (CIF + Zoll)Schneller, ähnliche Dokumente
Express2–5 TageEinfuhrwert über FreigrenzeVereinfacht, Servicegebühr

Weitere Informationen zur Auswahl der passenden Versandart und steuerlichen Auswirkungen finden Sie in unserem Vergleich der Versandmethoden sowie im Laufzeit-Ratgeber.

Typische Fehler von Importeuren (und wie Sie MwSt/USt-Fallen vermeiden)

Jedes Jahr verlieren Importeure Tausende durch vermeidbare Fehler bei der Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer. Hier die häufigsten Stolperfallen – und wie Sie diese umgehen.

Falsche Berechnungen

Fehler: Die Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer wird nur auf den Warenwert berechnet, nicht aber auf Fracht- und Versicherungskosten.

Beispiel: Ein Importeur berechnet die Steuer auf eine $10.000-Warenrechnung, ignoriert aber $2.000 Fracht und $500 Versicherung – das führt zu einer Nachzahlung und Streit mit dem Zoll.

Vermeidung: Immer den CIF-Wert plus Zoll als Grundlage für die Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer nehmen. Prüfen Sie die Incoterms (siehe unseren Incoterms-Ratgeber), um zu wissen, was enthalten ist.

Versäumte Erstattungen

Fehler: Fristen für Mehrwertsteuer-/Umsatzsteuer-Erstattungen werden verpasst oder Unterlagen sind unvollständig.

Beispiel: Ein Unternehmen in Deutschland importiert Waren, versäumt aber die Erstattung innerhalb von 6 Monaten zu beantragen und verliert fast 20 % des Einfuhrwerts.

Vermeidung: Für Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer registrieren, alle Importdokumente lückenlos aufbewahren und Fristen für Erstattungsanträge im Kalender notieren.

Fehlerhafte HS-Codes

Fehler: Falsche HS-Codes führen zu falschen Steuersätzen oder machen eine Erstattung unmöglich.

Beispiel: Elektronik wird als Bekleidung deklariert, was zu einem höheren Steuersatz und Bußgeld führt.

Vermeidung: HS-Codes immer mit Ihrem Zollagenten abgleichen (siehe unseren HS-Code-Ratgeber) und auf allen Dokumenten konsistent verwenden.

Praktische Tipps zur Fehlervermeidung finden Sie im Import-Herausforderungen-Ratgeber und im Leitfaden So wählen Sie den richtigen Spediteur.

Fazit: Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer & Sales Tax für China-Importe optimieren

Einfuhrumsatzsteuer, GST und Sales Tax können 10–27 % oder mehr zu Ihren Gesamtkosten für China-Importe addieren – oft ein größerer Kostenfaktor als die Fracht selbst. Korrekte Berechnung, fristgerechte Zahlung und vollständige Dokumentation sind entscheidend, um Bußgelder zu vermeiden und Rückerstattungen zu sichern. Der Einsatz von Zolllagern oder Freihandelszonen kann die Steuerlast aufschieben oder senken. Ebenso wichtig: Die Unterschiede zwischen EU-, Australien/Neuseeland- und US-Regeln zu kennen.

Compliance-Checkliste:

  • Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer auf den vollständigen Einfuhrwert (CIF + Zoll) berechnen
  • Registrierung für Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer, falls erforderlich
  • Lückenlose Import- und Steuerdokumentation führen
  • Erstattungsanträge fristgerecht stellen (EU: innerhalb von 6 Monaten)
  • Bei Bedarf Zolllager/Freihandelszonen zur Steuerstundung nutzen

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